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Archive for September, 2009

Es ist wieder Patch-Mittwoch: Ein wenig später als geplant gibt es das monatliche Update von Groundspeak. Die komplette Liste der Änderungen findet ihr im blauen Forum. Ich picke – wie immer ;) – das heraus, was mir besonders ins Auge sticht.

    - Bei Eventlistings wird jetzt der Wochentag mit angezeigt.
    - “Send to GPS” wurde repariert und soll wieder funktionieren (komisch, bei mir war es nie kaputt, aber ich weiß von Usern, die Probleme damit hatten)
    - Caches Along a Route – Hier gab es diverse Änderungen. Die Zuverlässigkeit der Ergebnisse soll deutlich verbessert sein (“Greatly increased the reliability”).
    - User werden wieder über die Löschung von Logs benachrichtigt

Achtung: Zum Zeitpunkt dieses Blogeintrags (17:45 MESZ) ist das Update noch nicht aktiv. Es soll aber wohl heute noch passieren (in Seattle ist es ja erst 8:45Uhr morgens).

Karlsruhe ist gerade halb abgehakt, da trudelt schon die Meldung über den nächsten Bahnhofscache ein, der von der Polizei gefunden wurde. Dieses Mal hat es Hannover erwischt. Wenn es der Cache ist, den ich in Verdacht habe, hat der Owner die “gemuggelte” Dose sogar schon wieder ersetzt. In meinen Augen eine vollkommene Fehlleistung.

Daher der eindringliche Appell an alle Owner (oder solche, die es werden wollen): Legt keine Caches auf Bahnhöfen! Man kann persönlich ja gerne auf dem Standpunkt stehen, dass das ganze Gerede von Terroranschlägen etc. nur Panikmache ist, das wird aber nichts an der Reaktion der Polizei auf potentiell erkannte Sicherheitsrisiken ändern. Man wird dort in sicherheitsrelevanten Bereichen (und dazu zählen Bahnhöfe) immer auf Nummer sicher gehen und das komplette Programm auffahren. Daher sollte man doch tunlichst darauf verzichten, solche Polizeieinsätze auch noch zu provozieren.

Und auch an die Reviewer möchte ich hier noch appellieren: Nutzt die Möglichkeiten, die die Guidelines hergeben, um zumindest neue Bahnhofscaches zu verhindern! Bahnhöfe sind Bahnanlagen und auf denen haben Caches nichts verloren. Daran hat sich auch durch die Änderung der Abstandsregel zu Bahnanlagen nichts geändert.

Ergänzung: Auch Geocaching-Nordfriesland greift das Thema auf.

Groundspeak hat kürzlich an den GPX-Dateien herumgespielt. Es waren nur Kleinigkeiten, die aber große Wirkung bei Drittanwendungen wie z.B. GSAK zeigten. So führte die Änderung des Logtyps von “Found it” zu “Found It” dazu, dass Funde in GSAK nicht mehr richtig erkannt wurden. Clyde hat dafür aber mittlerweile ein Update zur Verfügung gestellt.
Wenn man Moun10Bike im blauen Forum glauben darf, wurde diese Änderung aber aufgrund dieser nicht erwarteten Probleme vorerst wieder rückgängig gemacht. Gleichzeitig gab es dort aber auch die Ankündigung, dass es in Kürze eine mehrsprachige Oberfläche geben wird. Spätestens in dem Zusammenhang muss man sich, wie Moun10Bike auch selbst schreibt, mit der Problematik befassen und wird den Logtyp auch als numerische Konstante in der GPX-Datei übermitteln, so dass eine Identifizierung unabhängig von Sprache oder Groß- und Kleinschreibung möglich ist. Wieso man es nicht von Anfang an so gelöst hat, wird mir wohl noch lange Zeit ein Rätsel bleiben.

Was war

1001 Caches. Eine kleine Zeitreise in Stichpunkten.

Wie alles begann: #1 – Memorial stone GCN9J1 – Der erste Cache und gleich ein Mystery.

Frühes Highlight: #9 – Neckarschleifen GCJ0FT – Mein erster Kontakt mit ausgefallenen Versteckmethoden. Falsche Feldsteine. Und ich stell mich auch noch drauf und merk es nicht.

Erstes Rudelcachen: #29 – Lord of the Rings [LPC] GCQD55 – Hier traf ich das erste Mal auf andere Cacher (hallo Alligateuse und NDR ;) ). 1500 von den Plastikdosen haben die schon gefunden? Wow, ich hab erst 28 (danach waren es 29). Der Cache selbst war natürlich auch “Wow”, obwohl ich das damals vielleicht noch gar nicht so zu würdigen wusste.

Der hat doch nicht?: #73- mimikry GCTM1V – Doch, er hat: Einen Schaukasten mit doppeltem Boden gebaut und in den Wald gestellt (kann ich jetzt ja schreiben, da der Cache dank Vandalismus leider mittlerweile im Archiv ist). So gut getarnt, dass ich im ersten Moment auch komplett drauf hereingefallen bin.

Indiana Jones: #84 – Steinhöhe GCVKN5 – So und nicht anders hab ich mich am Final gefühlt. Mehr zu schreiben, wäre leider ein Spoiler, da der Cache noch aktiv ist.

Dreistellig: #100 – The House of Hades GCK9F2 – Zur Doppelnull gab es ein Highlight. Die Caches von cosmic bob waren und sind noch immer jeder für sich etwas besonderes. Wir hatten sogar Glück und konnten – unabhängig vom Cache – noch in die Unterwelten des Hades hinabsteigen – imposant.

Aus welcher Anstalt kommt der?: #140 – Das magnetische Pendel GCXMX4 – Das müssen die Besucher der VHS in Wismar gedacht haben, als ich da mit dem Pendel auf dem Rasen zugange war.

Erste Auslandscaches: #149/150 – Declan’s walk GCX77Z und By Hook or by Crook GCVGEJ – Wunderschöne Landschaftsimpressionen. Ohne Geocaching hätte ich das Wochenende während der Dienstreise dort vermutlich mehr im Hotel verbracht.

Das ist der Gipfel: #242 – Brocken Gipfel-Micro GCKVYX – Im wahrsten Sinne des Wortes der Gipfel. Der bis dahin höchste Cachefund und gleichzeitig der mit der geringsten Sichtweite. Viel weiter als bis zum PDA-Display konnte ich nicht sehen, weil der Brocken komplett in den Wolken hing.

Verwunschen: #276 – Dornröschens Garten GC16AWQ – Kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen. Unechte Blumen suchen in der alten Gärtnerei. Aber auch schon Vergangenheit, jetzt steht da ein Altenheim.

Imposant: #321 – Jenseits der Wolfsschlucht GCHRT9 – Wölfe haben wir keine gesehen, dafür geschichtsträchtige Lost Places. Bei cosmic bob lernt man immer wieder etwas dazu.

Kryptisch: #353 – A5 / A67 Kryptos GeoCoin discovery & exchange GC10F2D – Knackiges Rätsel, aber genau meine Wellenlänge. Und auf den Baum hab ich mich trotz latenter Höhenangst auch getraut :)

Seltene Gelegenheit: #414 – Köhlbrandbrücke GCWNAQ – Nur selten hatte man Gelegenheit, diesen Cache legal zu erreichen. Bei der Sternfahrt durften ich mich als einen der letzten ins Logbuch schreiben lassen, danach rief leider das Archiv.

Irische Küste: #462 – Geology of the South East II – Volcanos! GC19MXY – Wer solche Landschaft hat, braucht keine hochkomplizierten Rätsel oder Verstecke.

Horch, da piept was!: #465 – Hansealarm GC1DZDY – Auf Koggenjagd in der Lüneburger Innenstadt.

Erster Therapieversuch: #530 – Schizophrenie GC1EH7K – Ein Lost Place der klassischen Art. Ausgefeilte Effekte machten den Cache zum Erlebnis, zuweilen glaubte man sogar Stimmen zu hören.

LG-KI-DK-BUX-LG: #550 – Schleusen-Aussichtspunkt Wik GC1AT3H – Eine “etwas” weitere Tagestour mit KBreker nach Dänemark. Der Wegpunkt steht hier nur stellvertretend für alle Caches des Tages :)

2,5 Jahre: #606 – Shooting Star – YSIP IV GCWR5G – So lange habe ich gebraucht, bis ich mit Denkanstoß von außen endlich das Rätsel gelöst hatte.

Gesamtkunswerk: #729ff – Das Kartenspiel GC1P3XR – 64 Caches auf 35km. Auch Powercachen muss man mal probiert haben, ist aber auf Dauer nicht wirklich mein Ding.

“Neue” Technik: #813 – Auf Kayser Karl’s Spuren GC1DMP7 – Mein erster WherIGo. Eigentlich eine tolle Idee, wenn nur der Builder nicht so voller Fehler wäre.

Gipfelstürmer: #822 – 12-Tausender-Bonus GCQ9K0 – Einfach Klasse. Vorangegangen waren 14 Caches auf Tausender-Gipfeln im Bayrischen Wald. Mehr dazu an anderer Stelle hier im Blog.

Spezialeinsatz: #852 – Betonschiff Redentin GC15D8C – Ein einzigartiger Lost Place. Und mal wieder mit NDR unterwegs (siehe #29). Alleine sollte man sich hier auch nicht hertrauen.

Hitzealarm: #923ff – Auf den Spuren des Fuchses GC1X2PX – Tolle Radtour durch die Harburger Berge. Nur wieso musste ich mir dafür unbedingt den heißesten Tag des Jahres aussuchen?

Fliegeralarm!: #954 – HAJ 2: two-seven-left GCKXM6 – Der Cache an sich war gar nicht sonderlich spektakulär, aber es bleibt schon im Gedächtnis, wenn beim Loggen eine 737 wenige Meter über deinem Kopf vorbeirauscht :)

Wiesenparty: #1000 – Wiesenevent 2009 GC1W75C – Endlich mal ein paar Gesichter der abendlichen Talkrunde kennenlernen. Unbezahlbar.

Personalisiert: #1001 – Himmel hilf – Carsten 1k+ GC1YNE5 – Der Start in ein neues Cache-Millennium. Extra für mich gelegt. Ich war gerührt ;)

Was wird

Nach dem Termincachen, um die #1000 pünktlich zum Event am 19.09.2009 zu schaffen, werde ich es die nächste Zeit (vermutlich *g*) erstmal wieder etwas ruhiger angehen lassen. Cachen macht auch weiterhin Spaß, aber die letzten Wochen war es doch manchmal etwas stressig, noch etwas finden zu *müssen*. Und alles nur, weil ich einmal meine Klappe nicht halten konnte und sagte, ich würde dann Frielendorf zum 1000. Fund machen. Egal, ist ja jetzt geschafft und gehört somit eigentlich in den letzten Abschnitt ;)
Was die Zukunft bringt? Ich lasse mich überraschen, was ich hier nach weiteren 1000 Funden als die Highlights verkünden darf, an die ich mich im Nachhinein noch gerne erinnere (laut GSAK passiert das am 05.10.2011). Ein paar Caches sind gedanklich schon vorgemerkt, mal schauen, was ich davon innerhalb der von GSAK veranschlagten 2 Jahre tatsächlich finden kann :)

Keine außergewöhnliche Meldung, wird der informierte Leser jetzt sagen. Ist sie aber doch, denn sie stammt nicht von Geocaching.com, wo man schon vor längerer Zeit erkannt hat, dass für alle ohne Anmeldung sichtbare Koordinaten auf Dauer nicht gut sind, sondern vom polnischen Opencaching-Ableger. (weiterlesen …)

Wenn dieser Blogpost erscheint, befinde ich mich schon auf dem Weg zum einzig wahren MEGA-Event am 19.09.2009. Wer jetzt denkt, ich wäre auf dem Weg nach Essen, um die dortige Kommerzveranstaltung GC1VC94 zu besuchen, der irrt natürlich gewaltig. Ich gehöre nicht zu der Spezies Geocacher, die vorher lauthals “Boykott” schreien und dann trotzdem hinfahren. Nein, das einzig wahre MEGA-Event an diesem Tage findet im beschaulichen hessischen Frielendorf statt und hört auf den Wegpunkt GC1W75C. Dort trifft sich die Elite der deutschen Geocacher, die sich das offizielle MEGA-Event-Icon redlich verdient hat. Wir sind nämlich alle ein wenig durchgeknallt, wie ich aus Forum und Mumble weiß ;) Ganz nebenbei soll das auch noch mein 1000. Fund werden, ich habe auf der Hinfahrt also noch ein paar Caches zu finden.

Für die 00-Reihe der Oregons gibt es mal wieder ein neues Firmware-Update. Nein, keine Beta, es handelt sich bereits um die nächste Release-Version nach der V3.10, die per Web-Updater ausgeliefert wird. Die meisten Änderungen sind bereits aus den vorangegangenen Beta-Version bekannt. Was neu zu sein scheint, ist das verbesserte Kompassverhalten.

    Neu: LKS92 Kartendatum
    Neu: Unterstützung für GPS Firmware 3.70
    Neu: Unterstützung für GPI Routen
    Verbessert: Ansprechverhalten des integrierten Kompasses
    Korrigiert: Abstürze im Zusammenhang mit 32-bit Kartenpunkten (was soll das sein? Wer mehr weiß: Bitte kommentieren!)
    Korrigiert: Fehlverhalten (Abstürze) beim Anschalten

Hier der Link zu den originalen Releasenotes. Das Update gibt es direkt per Web-Updater.