Mit dem neu eingeführten Empfehlungssystem bei Geocaching.com begannen auch wieder die ewigen Diskussionen, was denn ein guter Cache sei. Naturgemäß gehen die Meinungen da sehr stark auseinander, weil die persönlichen Vorlieben doch sehr unterschiedlich sind. Lassen wir die subjektive Einschätzung mal außen vor, was macht dann einen guten Cache aus? Oder besser: Was sollte einen guten Cache unabhängig von persönlichen Vorlieben auszeichnen? Ich zähle einfach mal auf, was mir da so einfällt:

- Der Cache stört andere Naturnutzer nicht.
- Der Cache ist naturverträglich versteckt.
- Der Cache fordert nicht direkt oder indirekt dazu auf, rechtswidrige Handlungen zu begehen.

Hier ließe sich sicherlich noch fröhlich weitermachen, der geneigte Leser ist herzlich eingeladen, es in den Kommentaren auch zu tun, aber für den Anfang reicht das schon. Ich will die einzelnen Punkte auch gar nicht näher ausführen, das würde dann schon wieder zu sehr in eine Belehrung ausarten, was hier und jetzt aber gar nicht das Thema sein soll. Außerdem denke ich, dass jeder halbwegs aufgeklärte Geocacher weiß, worauf ich mit den einzelnen Punkten hinaus will.

Dieser Blogbeitrag soll einfach dazu anregen, einen Cache auch mal aus der Sicht eines Außenstehenden (Förster, Jäger, Naturschutzbeauftragter, Polizei etc.) zu beurteilen. Einige werden jetzt fragen: Wieso? Weil ich denke, das es unsere einzige Chance ist, Geocaching auf lange Sicht weiter ohne größere Beeinträchtigungen als Hobby zu praktizieren.