Ziel: Einen Zeitrafferfilm aus tausenden Einzelaufnahmen erstellen.

Da ich sowieso eine Canon SX230 habe, fiel mir als erste Lösung CHDK ein, das Canon Hacker Development Kit. Also schnell die passende Version für meine Kamerafirmware heruntergeladen, das passende Skript (SevenUp) dazu und schon laufen die Intervallaufnahmen. Zumindest in der Kleinserie.

Denn damit kommen wir zu meinem Problem: Wie regele ich das mit der Stromversorgung über einen längeren Zeitraum? Geplant sind Aufnahmen über einen Zeitraum von bis zu 6 Stunden, möglicherweise auch noch länger. Da wird mich der Akku erfahrungsgemäß schon nach einem Bruchteil der Zeit im Stich lassen und ständiges Wechseln ist auch keine Option. Es gibt zwar ein Originalnetzteil für die Kamera, aber was Canon sich dabei gedacht hat, wird sich mir wohl nie erschließen. Die SX230 hat keinen gesonderten Anschluss für das Netzteil, sondern man behilft sich anscheinend mit einem Adapter, der statt des Akkus eingesetzt wird. Und auch wenn ich es noch nicht live gesehen habe, kann das eigentlich nur mit geöffneter Batteriefachklappe funktionieren. Das hat dann aber den unschönen Nebeneffekt, dass sich die Kamera nicht mehr auf ein Stativ montieren lässt. Für mein Vorhaben also ein K.O.-Kriterium.

Ich suche jetzt also eine Kompaktkamera (so klein wie nur möglich), die entweder von Haus aus unlimitierte Intervallaufnahmen unterstützt oder die sich z.B. mit einem Hack wie CHDK dazu überreden lässt. Weiterhin sollte sie SD-Karten nutzen und einen externen Stromanschluss haben (für den es vorzugsweise ein Netzteil mit Zigarettenanzünderanschluss gibt). Alles andere ist fast nebensächlich. Wer da einen Tipp hat, kann ihn gerne in den Kommentaren hinterlassen. Oder hat vielleicht sogar jemand noch eine passende Kamera und will sie loswerden (müsste aber schon noch mehrere 10k-Auslösungen aushalten)?