Und wieder mit dem Rad in Hamburg

Wie bereits beim letzten Mal angedeutet, sollten weitere Touren durch Hamburg folgen. Letzten Sonntag ergab sich dann eher zufällig mal wieder die Gelegenheit. Meine Frau wollte sich mit Freunden in Hamburg treffen, worauf ich mich ganz uneigennützig angeboten habe, sie hinzufahren *g* Also das Fahrrad in den Kofferraum gepackt und los ging es.

Start und Ziel war Hamburg Dammtor. Von dort aus ging es über GC16JTV und GC10A07 zum ersten Stop bei GC1230V. Hier dachte ich erst, ich würde aufgrund der extremen Muggelkonzentration nicht fündig werden, hatte dann aber richtig Glück. Die beiden alten Damen auf der Ground-Zero-Bank sprachen mich an, ich solle mich ruhig zu ihnen setzen, es wäre ja noch genug Platz. Das habe ich dann einfach mal getan und den schönen Ausblick genossen. Aber der Cache ließ mir natürlich keine Ruhe, also nutzte ich die Gelegenheit, um meine Seite der Bank gründlich abzutasten – mit Erfolg. Ich saß zufällig genau auf der Dose. Nach erfolgreichem Log ging es weiter entlang der Alster, bis ich bei der Zweibahnstraße GC19DKA Richtung Barmbek abbog. „St. Patrick’s Déjà Vu“ GCQVV0 von Oschn wurde dann mein 500. Fund. Weiter ging es mit GCZ6D1, wo hinter mir plötzlich eine Stimme sagte „So einen PDA habe ich auch“. Im ersten Moment dachte ich natürlich „Geocacher“, es war aber wohl eine Tischtennisspielerin, die sich mit „Jetzt habe ich endlich mal einen Geocacher in Aktion gesehen“ verabschiedete. Sie wusste offensichtlich schon, was Geocacher so treiben, denn ich habe darüber kein Wort verloren. Nach einem kurzen Besuch am eingerüsteten Flakbunker GCTEY7 ging es über Hamm-Nord und Hamm-Süd weiter Richtung Rothenburgsort. So langsam begann mir auch die Zeit wegzulaufen, schließlich musste ich meine Frau auch irgendwann wieder einsammeln. Trotzdem blieb noch Zeit für ein paar weitere Tradis am Wegesrand. So auch für die Oberhafenkantine GCQ78C, wo ich bei der letzten Tour mit Findix noch unverrichteter Dinge wieder abziehen musste. Was mir als Fazit dieser Tour wieder schmerzlich klar geworden ist: Der Akku vom PDA ist nach 4 Jahren einfach nicht mehr langzeittauglich. Nach der knapp 4 Stunden langen Tour hatte ich noch knappe 10% Akkukapazität. Der Leidensdruck steigt und damit der Wunsch nach einem „richtigen“ GPS *g*