Jeremy hat es vorhin getwittert: In bestimmten Gebieten in den Nationalforsten von North Carolina ist Geocaching ab sofort verboten (siehe Link).

Was können wir tun, um so etwas in Deutschland zu verhindern?

Hilft es, sich von einem Verein vertreten zu lassen oder selbst einen Verein zu gründen? Ich denke nicht. Die Amerikaner haben schon seit langem ihre “Geocaching Associations” und man wird dort sicher versucht haben, Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen. Gebracht hat es offenbar nichts.

Die einzige Lösung: Wir Geocacher dürfen gar keinen Anlass geben, über irgendeine Art von Verbot nachdenken zu müssen. Da ist jeder Einzelne gefragt, sich entsprechend zu verhalten. Wenn wir uns an die bereits bestehenden Regeln halten (insbesondere, aber natürlich nicht nur, in besonders geschützten Bereichen wie z.B. Naturschutzgebieten) und uns dazu noch mal daran erinnern, dass Geocaching ursprünglich eine geheime1 Aktivität war, dann bieten wir eine recht geringe Angriffsfläche. Der Großteil der Cacher dürfte diese Grundsätze schon beherzigen. Es müssen also diejenigen, die geltende Gesetze und Vorschriften beim Suchen und Verstecken nicht beachten wollen, von der Community dazu gebracht werden, in dem man sie auf ihre Fehler hinweist. Sei es durch eine Mail, das persönliche Gespräch auf einem Event oder auch durch ein ehrliches und begründetes SBA-Log. Welchen Weg man wählt hängt sicherlich immer von der konkreten Situation ab. Es liegt also an uns, an jedem Einzelnen, hier durch das eigene Verhalten ein Zeichen zu setzen.

1 Geheim: Ich verhalte mich unauffällig beim Suchen, Loggen und Wiederverstecken, damit die Muggel nicht merken, was ich da tue.