Briefvorlage an appeals@groundspeak.com

Da mein Posting im Geoclub von einem übereifrigen RevModerator abgetrennt und in Quarantäne verschoben wurde, veröffentliche ich es einfach hier noch mal. Ob das jetzt dazu führt, dass es von weniger Leuten gelesen wird, wage ich aber doch zu bezweifeln. Zum Verständnis der Hintergründe bitte auch den zugehörigen Thread von Anfang an lesen.

== START FORUM POSTING ==

So, wie angekündigt kommt hier ein kleiner Formbrief für diejenigen, die des Englischen nicht so mächtig sind. Nur noch den Namen des Reviewers und den eigenen Namen einsetzen und dann ab damit an appeals@groundspeak.com ;)

Subject: Reviewer demission

Dear Groundspeak lackeys,

I am one of many German users, who is not satisfied with the way ReviewerXYZ is doing his reviewer job. His decisions for publishing or rejecting a cache seem mostly arbitrary and if users question a decision, the reviewer often gets abusive instead of explaining, which guideline was violated. This behaviour is not tolerable!
Every now and then he is complaining about his reviewing job in the German forums. He was asked many times to quit his reviewer job, because he doesn’t longer has the support of a growing part of the local caching community. But instead of quitting he simply goes on complaining about the awful job a reviewer has to do.

I hope you might be able to influence him, because the way he acts now represents Groundspeak in a very bad manner.
Some users are starting to archive all their caches and leave Geocaching.com as a result of this ongoing conflict between reviewer and the community.
In my opinion it would be best to retire him and look for a new volunteer, who is willing to work *with* the local cacher community and not against them.

Greetings
xyz

Kurz auf deutsch:

Ich bin nicht zufrieden mit der Arbeit von ReviewerXYZ. Die Entscheidungen erscheinen häufig willkürlich und der Umgangston lässt zu wünschen übrig. Dadurch verliert er immer mehr Rückhalt in der lokalen Cacher-Community. Es wird gebeten, auf ihn einzuwirken, sein Verhalten zu ändern, weil er so ein schlechtes Licht auf Groundspeak wirft. Einige User haben deshalb sogar schon begonnen, Geocaching.com den Rücken zu kehren. Die beste Lösung wäre, ihn durch einen neuen Freiwilligen zu ersetzen, der bereit ist, *mit* der lokalen Community zusammenzuarbeiten und nicht gegen sie.

Also dann: Mal gucken, ob es was bewirkt.

== ENDE FORUM POSTING ==

Edit 22:30Uhr: Der abgetrennte Thread ist jetzt wieder öffentlich zugänglich. Danke Grisu!

Think like a reviewer

Um den Cache „Reviewers Pein“ GC1KJYV von Mystphi zu lösen, muss man sich sehr genau mit der Arbeit der Reviewer beschäftigen. Hut ab vor dieser genialen Idee :)
Vielleicht sollte man einen erfolgreichen Fund bei diesem Cache voraussetzen, bevor man selbst Caches auslegen darf. Dann hätten die Reviewer nicht mehr so viel zu tun und es würde weniger Gemecker über lange Wartezeiten geben ;)

Aktualisierte Guideline-Übersetzung

Auf Die-Reviewer.info steht seit heute eine aktualisierte Übersetzung der englischsprachigen Guidelines von Groundspeak bereit. Es handelt sich hierbei aber wieder um eine Übersetzung sehr nah am Original, wodurch es wohl auch weiterhin Diskussionen über die Auslegung bzw. Anwendung bestimmter Passagen auf Caches in Deutschland geben wird. Lassen wir uns überraschen! :)

Guter Vorsatz

Ich werde mich bemühen, im grünen Forum nicht mehr so doll auf den Reviewern herumzuhacken. Die Statistiken zeigen sehr deutlich, dass es sich bei knapp 40000 neu veröffentlichten Caches im Jahr 2008 nicht um ein Ehrenamt für Faulpelze handelt. Das heißt aber nicht, dass ich jede fragwürdige Entscheidung unkommentiert stehen lassen werde ;)

Was sind eure guten Vorsätze in Bezug auf Geocaching?

Reviewer-Blog

Über Geocaching Nordfriesland bin ich auf ein neues Blog aufmerksam geworden: Das österreichische Geocaching-Reviewer-Blog. Der österreichische Reviewer Tafari hat dort eine lesenswerte Informationsquelle geschaffen. Für Neueinsteiger dürften besonders die Erklärungen zu immer wieder auftauchenden Fragen zum Einstellen neuer Caches interessant sein.

Bannspruch für Seriencaches

So etwas in der Art scheinen die Reviewer jetzt auch vorzuhaben. Im grünen Forum schreibt gerade jemand, dass ihm ein Cache abgelehnt wurde, weil er zu einer Serie XY gehört (hier wohl die „Kein Kreuz“-Serie). Nun kann man von Seriencaches halten, was man will, aber in den Guidelines findet sich nichts, was sie verbieten würde. Und wenn ein Cache den Guidelines entspricht, dann ist er IMO auch zu veröffentlichen. Ob da jetzt ein Serienbezug besteht oder nicht, tut nichts zur Sache, da der Cache an sich dadurch ja nicht schlechter wird.

Ketzerische Frage: Wenn ich meine Caches jetzt nachträglich umbenenne und einen Serienbezug herstelle, ist das dann ab sofort ein Archivierungsgrund?

FTF – First to fret

Als die Dosenfischer in ihrer 47er B-Nummer über die FTF-Diskussion aus dem Geoclub sprachen, musste ich spontan an einen meiner letzten Funde denken. Am 11. August wurde hier ein neuer Cache veröffentlicht. Vorerst allerdings nur auf Opencaching als OC642D, da bei Groundspeaks Reviewern ja noch etwas Sommerferienstau herrscht. Als ich den Final gefunden hatte (anfangs war es noch ein Multi), war mir aber schon klar, dass die Verzögerung nicht nur am Sommerferienstau liegt, sondern eher noch an der 161m-Abstandsregel. Im Gegensatz zum Owner habe ich die wenigen anderen Adendorfer Caches nämlich schon absolviert und kenne die Stationen. Aber das ist ein anderes Thema.

Als der der Cache dann am 25. August als GC1F4NM auch auf Geocaching.com (jetzt als Tradi mit Final an der ehemals ersten Station) veröffentlicht wurde, habe ich mich morgens köstlich über das vermeintliche FTF-Log von Night-Fly um 1:10Uhr nachts(!) amüsiert. Da bleibt mir nur zu sagen: First to fret!