Fr 25 Jul 2008
Cachen in Irland (2)
Posted by Carsten under Touren
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Nachdem ich jetzt zweimal in relativ kurzem Abstand die Gelegenheit hatte, in Irland (genauer: rund um Waterford) auf Cachesuche zu gehen, will ich hier mal einen kleinen Reisebericht abgeben. Die Cachedichte hat sich in den letzten 2 Jahren deutlich erhöht, ist aber noch lange nicht auf dem von zuhause gewohnten Niveau angekommen. Für den Küstenstreifen zwischen Cork und Waterford (ungefähr 120km Strecke) fanden sich gerade einmal 93 Caches in der Pocket Query. In Deutschland fast undenkbar. Die geringere Dichte tut der Qualität der meisten Caches allerdings keinen Abbruch, sie ist sogar eher förderlich. Bis auf ganz wenige Ausnahmen führten mich alle Caches zu landschaftlich wirklich
äußerst reizvollen Fleckchen Erde. Am ersten Tag machte ich mich auf den Weg in Richtung Landesinnere zu einer kleinen Klosterruine (Kilbunny Church GC1A0K3) und weiter zu einem (wie ich finde) typisch irischen “Round Tower” (Tower of Terror - Part Two GC1AFXE) . Der Aufstieg auf den Turm hätte mich schon gereizt, aber leider war es drinnen so stockduster, dass ich es dann doch besser gelassen habe. Die Taschenlampe befand sich leider mit dem Rest des Gepäcks noch irgendwie im Nirvana zwischen Heathrow und Cork. Der zweite Tag führte
mich dann von Waterford Richtung Atlantikküste. Bei “Last Post At Newtown” GC193MP hätte ich gerne noch länger verweilt und den Ausblick genossen, allerdings musste ich mich für den nächsten Cache auf der Liste etwas beeilen. Schon im Listing von “Geology of the South East II – Volcanos!” GC19MXY wird nämlich darauf hingewiesen, dass der Cache bei Flut nicht erreichbar ist und laut Tidenkalender war das Wasser bereits wieder im Anmarsch. Vor
Ort stellte sich die Ansage ”its only 15 mins along the beach” dann allerdings nur als höchstens 5 Minuten heraus. Irische Cacher laufen anscheinend langsamer und ich hätte mir also ruhig etwas mehr Zeit in Newtown nehmen können. Schwieriger war es dann allerdings, den Cache zu erreichen, weil der Strand voll von Muggels war. Mein Fotoapparat hat dann aber offensichtlich ein hinreichend großes PAL-Feld erzeugt, so dass ich kurze Zeit später die Dose in der Hand hatte. Ich habe es glaube ich im letzten Beitrag zu Irland schon einmal erwähnt: Irische Cacher lieben stachelige Büsche als Versteck. Die Dosen selbst sind allerdings immer sehr schön getarnt – weniger durch die von zuhause bekannten Hasengrills, sondern mit geschickter Tarnung der Dose an sich durch Klebeband mit Tarnaufdruck. Der Ausblick vom Cache ein paar Meter über dem Strand entschädigte für das Gepiekse aber allemal. Die beiden Caches auf dem Rückweg (The Fen In Fenor GC16GGG und Anne Valley GC1BK43) hatten zwar beide auch ihren eigenen Reiz, kamen aber nicht an den Panoramablick vom Strand heran. Eigentlich wollte ich auch noch die “Stadtcaches” in Waterford angehen, dafür hat sich aber wieder mal keine Gelegenheit ergeben. Das Umland zu erkunden war einfach reizvoller. Aber: Kommt Zeit, kommt sicherlich nächste Dienstreise.



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