Seit der Vorstellung von WherIGo ist ja mittlerweile schon eine ziemlich lange Zeit vergangen. Trotzdem gibt es in Deutschland – Stand heute – gerade mal 80 WherIGo-Caches. Heute bot sich für mich endlich einmal die Gelegenheit, einen davon zu absolvieren. Versuchskaninchen war GC1DMP7 (Auf Kayser Karl’s Spuren) in Regensburg.

Vom Start bis zur ersten Station lief alles noch gut. In der Zone angekommen, erhielten wir Anweisungen, wo es weitergehen sollte. Dort angekommen stellte ich fest, dass sich das Oregon unterwegs einfach ausgeschaltet hatte. Das hat mich doch sehr überrascht, denn die Akkus waren gerade neu eingesetzt und jeglicher Stromsparmodus ausgeschaltet. Folglich war auch der Spielstand verloren, denn Speichern und späteres Fortsetzen der Tour war leider nicht vorgesehen. Also zurück auf Start. Gehen sie nicht über Los, benutzen sie keine Topo-Karte (das war auch so ein Kritikpunkt). Beim zweiten Anlauf war das Oregon an Station 2 zum Glück noch an. Hätte sich diese ominöse Abschaltung wiederholt, wäre das Experiment hier für mich auch zu Ende gewesen. So bekamen wir also unsere nächste Aufgabe und zottelten los. Nur, wohin? 70 Meter dem durch die engen Gassen enorm sprunghaften Pfeil hinterher. Ein echtes Manko, dass innerhalb einer Cartridge keine Nutzung der Topo-Karte möglich ist. Und weil man (zumindest bei dieser Cartridge) nicht speichern kann, kann man auch nicht mal eben umschalten, um nachzugucken (oder einen anderen Cache auf dem Weg zu finden). Wir fanden den richtigen Punkt dann trotzdem und hangelten uns weiter bis zur letzten Station, wo es dann aber hieß: “Da fehlt doch was”. Offenbar hatten wir unterwegs eine Zone verpasst, in der wir einen jetzt benötigten Gegenstand erhalten hätten. Später beim Loggen stellte ich fest, dass wir nicht die ersten waren, denen das passiert ist. Nachdem wir die Strecke also erneut abgelaufen und die fehlende Zone diesmal erwischt hatten, wurden uns die Finalkoordinaten präsentiert. Die Cartridge war aber noch nicht zu Ende gespielt, also konnte ich die nicht mal eben in die Topo eingeben und gucken, wo wir hinmüssen. Stattdessen ging es wieder nur mit Pfeil auf die Suche nach dem über 1km entfernten Final. Dort angekommen war der WherIGo an sich erst mal beendet und ich machte mich als Geocacher auf die Suche nach Dose, die auch schnell gefunden war.

Fazit: WherIGo ist eine nette Idee, die aber auch über ein Jahr nach dem letzten Softwareupdate noch so ihre Schwächen und Tücken hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich dort mal wieder etwas tut und man zukünftig innerhalb der Cartridges auch wirklich die vielseitigen Möglichkeiten seines GPS nutzen kann. Spaß hat dieser WherIGo trotz der Widrigkeiten nämlich auf jeden Fall gemacht.