Eine selten dämliche Idee hatte ich da am Donnerstag (aka heißester Tag des Jahres). Cachen bei brütender Hitze. Der ultimative Härtetest für Cacher und Material. Als Ziel war eine neue Cacheserie in den Harburger Bergen auserkoren: Auf den Spuren des Fuchses. Und weil es zu Zweit mehr Spaß macht, konnte ich kurzfristig noch DerKnaller motivieren, trotz der Gluthitze von ca. 35°C mitzukommen. So schwangen wir uns um kurz vor 18 Uhr an den Parkkoordinaten auf unsere Fahrräder und ich durfte direkt feststellen, woher die Harburger Berge ihren Namen haben. Ganz schön hügelig hier im Flachland. Aber immerhin weiß ich jetzt, wofür mein Fahrrad die ganzen Gänge hat, die ich sonst nie benutze ;)
So jagten wir also dem Fuchs über 12 Stationen hinterher und blieben ihm immer dicht auf den Fersen. Dabei hatte mein Oregon (immer noch mit Beta 2.98 bestückt) heute die Gelegenheit, sich mit dem GPSMap 60Cx von DerKnaller zu duellieren. Im Forum liest man ja häufiger, dass das Oregon nicht annähernd an die Empfangsqualitäten des 60ers herankommt. Mit Beifang haben wir auf der Tour 17 Caches gefunden, alle im Wald mit mäßigen Empfangsbedingungen, und rückblickend kann ich nicht sagen, welches Gerät besser gewesen wäre. Der Kampf war über die gesamte Strecke recht ausgeglichen. Mal schwächelte mein Oregon und schickte mich 20m ins Off, mal durfte Jens mit seinem 60er ein paar extra Meter in die falsche Richtung laufen. Die Erfahrungen aus dem Forum kann ich also nicht bestätigen, womit ich aber auch gerechnet hatte. Seit ich das Oregon habe, bin ich überspitzt gesagt fast immer dem Pfeil nach gelaufen, bis die Entfernung 0m zeigte und stand direkt am Versteck. Wie viel besser sollten die Empfangseigenschaften denn noch sein? ;)
Die Tour selbst ist übrigens sehr zu empfehlen. Die Verstecke sind liebevoll gestaltet und fair zu finden. Die Strecke ist landschaftlich schön, aber auch nichts für mal so nebenbei (wie gesagt: die Harburger Berge heißen nicht umsonst so). Ich kann abschließend nur sagen: Hat Spaß gemacht!