No press, please!

Fast zeitgleich mit meinem Artikel „Presseartikel belasten die Natur“ hat Holger von Geocaching-Franken.de die Aktion „No press, please“ ins Leben gerufen. Da ich dem nur vollkommen zustimmen kann, bin auch ich natürlich bei der Aktion dabei, die bis jetzt schon von 13 Blogs und über 50 Twitterern unterstützt wird.

Auch die Diskussionen in den diversen Kommunikationskanälen im Internet lassen die Hoffnung zu, dass sich innerhalb der Community langsam aber sicher ein Umdenken im Umgang mit der Presse einstellt. Weniger ist mehr.

nopress

5 Gedanken zu „No press, please!“

  1. Sorry, aber in meinen Augen ist diese Aktion absolut daneben.

    Ihr beschwert Euch (zurecht), dass die Presse nur Müll über Geocaching verbreitet. Aber warum machen die das? Weil die keine Infos bekommen, die über ein paar Blogs und Tante Grugel hinausgehen.

    Würde man mit der Presse zusammen arbeiten, kommt sicher auch was gescheites dabei raus.

    Aber ich habe in den letzten Tagen auch schon Meinungen gelesen, die sich gegen Neucacher richten. Wenn die Presse so einen Mist schreibt, verlieren potenzielle Neucacher wnigstens das Interesse, so der Tenor.

    Leute, was habt ihr gegen Neucacher? Ihr habt schließlich auch mal angefangen, schon vergessen? Und wie seid ihr aufs Geocaching gekommen? Ich durch Presse und TV-Berichte, die jedoch noch gehaltvoller waren, das der Mist in der letzten Zeit…

  2. Nein, mit dem dpa-Artikel hat die Presse eindeutig bewiesen, dass, egal ob mit oder ohne Zusammenarbeit, nur Murks herauskommt. Der Reporter war bei dem Event dabei (siehe Schnitzels Blog), hat also Informationen aus erster Hand bekommen und schreibt trotzdem nur Unsinn.

  3. @Markus: Du hast es nicht verstanden.

    Wenn die Presse über Geocaching nur noch „totalen Mist“ schreibt, also z.B. wie neulich über „versteckte GPS-Bojen“, dann ist das ideal:
    Das ist dann so offensichtlich wirr, dass niemand solche Artikel ernstnehmen kann.
    Das befeuert dann weniger den Medienhype um Geocaching, noch gibt es neue Geocaching-Marketing-Events, noch alarmierte Berufsbetroffee, die um ihre Biotope und Wildsauen bangen und Cachegenehmigungsverfahren und Verbote einfordern.

  4. @Markus

    was du hier schreibst stimmt doch einfach nicht. no press, please ist bestimmt nicht gegen Neucacher und gegen die wird schon gar nicht mobil gemacht. Les dir doch erst mal den Artikel durch bevor du solche falschen Aussagen triffst, machst es ja genauso wie die Presse.

    Das habe ich geschieben:
    Neue Geocacher?

    Es stimmt, durch manch einen Artikel wird ein Außenstehender erst auf Geocaching aufmerksam und findet somit ein neues Hobby. Vielen von uns ist es so gegangen. Die Anzahl der Geocacher ist aber in der letzten Zeit eh immens gestiegen und meist war das Ende vom Lied, dass Caches viel öfters gewartet werden müssen und hirnlose Dosen gestreut werden. Dies soll jetzt keine neuen Cacher abschrecken, aber diese sollten mit Bedacht an die Sache heran gehen.

    Was habe ich nun gegen Neucacher? Nichts.

    Falls du es noch nicht mitgekriegt hast, immer wieder wird versucht der Presse Infos zu geben, leider werden die dann trotzdem regelmässig verdreht, aus dem Zusammenhang gerissen, etc. Nur um eben eine aufregendere Story zu haben. Deswegen wird ja auch ohne Rücksicht gespoilert und Caches verbraten. Egal ob es der Owner wollte oder nicht. Irgendwie gelingt es also immer wieder nicht vernünftig mit der Presse zusammen zuarbeiten. Finde ich ja auch schade.

  5. Ich habe an anderer Stelle sinngemäß diese Meinung gelesen:
    „Lass die Presse Mist schreiben, das macht Geocaching uninteressant und hält uns die Neucacher vom Hals.“
    Darauf bezieht sich meine obige Aussage. Ich dachte, das auch so deutlich gemacht zu haben.

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