Ein Plan entsteht (Teil 2)

Auf ein Neues. Ursprünglich hatte ich diesen Artikel schon einmal auf dem Rückflug geschrieben (der Urlaub wird also nicht mehr geplant, sondern ist bereits wieder vorbei), aber irgendwie hat mich die WordPress-App da wohl im Stich gelassen. Wieder im heimischen WLAN angekommen, war der bearbeitete Artikel wieder leer. Bad luck. Also sitze ich jetzt Zuhause und versuche erneut zusammenzufassen, wie es mit der Planung aus Teil 1 weiterging.

Da ich diese Zeilen also mittlerweile rückblickend schreibe, will ich auf die Entwicklung der Route gar nicht mehr im Detail eingehen, sondern hier nur noch eine kurze Übersicht geben, wie sie endgültig aussah. Mehr zu den einzelnen Zielen wird es dann im jeweils zugehörigen Artikel geben. Vergleicht man die Liste aber mit dem Artikel Teil 1 sieht man schon, dass wir durch die Verschiebung um ein Jahr etwas Planungsfreiraum gewonnen haben, wodurch einige bereits gestrichene Ziele wieder auf die Route wandern konnten.

    – Tucson
    – Flagstaff
    – Grand Canyon South Rim
    – Canyon de Chelly NP
    – Mesa Verde NP
    – Natural Bridges NM
    – Monument Valley
    – Grand Canyon North Rim
    – Coral Pink Sand Dunes State Park
    – Bryce Canyon
    – Las Vegas
    – Death Valley
    – Malibu Creek State Park
    – Hollywood
    – USS Midway in San Diego
    – Disneyland

Um San Francisco doch noch mit im Zeitplan unterbringen zu können, entschieden wir uns, dort direkt nach dem Transatlantikflug HAM-CDG-SFO ein paar Tage zu verbringen. Anschließend ging es mit dem Flieger weiter nach Phoenix. Dort begann dann der eigentliche Roadtrip. Bereinigt um San Francisco, sowie die Tagesausflüge in der letzten Woche von Los Angeles aus, sah die finale Version der Routenplanung dafür dann so aus:


Größere Kartenansicht

Nachdem die Route feststand, wurden als Nächstes der ungefähre Reisezeitraum und die Länge abgesteckt. Durch die Verschiebung der Reise um ein Jahr konnten wir jetzt 3,5-4 Wochen Reisezeit verplanen, wobei weiterhin ca. eine Woche davon am Ende für den Besuch der Verwandtschaft in L.A. reserviert war.
Bei der Festlegung der Termine gab es verschiedene Dinge, die wir beachten mussten bzw. wollten. Als erstes galt es, einen Zeitraum außerhalb der deutschen Schulferien zu finden, da wir in den Ferien nicht so lange Urlaub bekommen hätten. Zusätzlich musste aber auch das zu erwartende Wetter auf der Reiseroute bedacht werden. Da schon jetzt klar war, dass wir in klimatisch sehr unterschiedlichen Regionen unterwegs sein würden, mussten wir einen Kompromiss finden. Einerseits mussten die höher gelegenen Ziele wie das Grand Canyon North Rim ihre Winterpause schon beendet haben, auf der anderen Seite sollten aber die Wüstenziele wie Tucson oder Death Valley noch nicht zu heiß sein. So kristallisierte sich schnell der Mai als unser Reisemonat heraus. In der Feinplanung habe ich am Schluss dann noch darauf geachtet, gewisse touristisch besonders stark frequentierte Ziele, insbesondere das Grand Canyon South Rim und Las Vegas, nicht unbedingt am Wochenende zu besuchen.

So viel also zur Planung. Alles weitere gibt es dann in den Folgeartikeln zu den einzelnen Reiseetappen. 23 Artikelentwürfe liegen schon mit Stichpunkten bereit, müssen aber alle noch ausformuliert werden. Über die nächsten Monate wird mir der Stoff also wohl nicht ausgehen.