Heute stand die zweite Etappe auf dem Programm. Der Wetterbericht versprach nur minimalen Regen, also musste die Chance genutzt werden. Geparkt haben wir nun doch in Eck und so im Endeffekt dort angefangen, wo wir vorgestern aufgehört haben. Nacheinander standen heute Mühlriegel GCQ9HZ, Ödriegel GCQ9J0, Waldwiesmartl GCQ9J1, Schwarzeck GCQ9J2, Reischfleck GCQ9J3 und Heugstatt GCQ9J4 auf dem Programm. So wurde es leider keine Rundtour und wir mussten die Strecke auch wieder zurück.

Gipfelkreuz Mühlriegel

Am Mühlriegel war es noch recht diesig, aber immerhin trocken. So blieb es dann auch die meiste Zeit. Ab und zu fielen ein paar wenige Tropfen Regen und einmal hat es sogar kurz gehagelt. Aber oberhalb 1000m ist sowas wohl selbst für Juni nicht ganz unnormal.

Wegweiser Reischfleck

Nicht immer war der Weg so klar beschildert, wie hier am Reischfleck. Teilweise hatten wir auch heute wieder Probleme, den Weg überhaupt als solchen zu erkennen. Aber dank der neuen Wanderstiefel war uns das heute egal – wo wir waren, war auch der Weg *g*

Sonne kurz vorm Heugstatt

Kurz vor der letzten Station des heutigen Tages kam sogar die Sonne heraus. Ein paar Meter weiter trafen wir auf eine Gruppe Wanderer, die ich direkt mal als Geocacher verdächtigte, da ich mindestens ein Oregon und ein Etrex aufblitzen sah. Aber da sie mich nicht auf mein am Rucksack baumelndes Gerät ansprachen, sprach ich sie auch nicht auf ihre Geräte an und wir gingen weiter unserer Wege. Die Gruppe Richtung Eck und wir weiter zum Heugstatt. Dort bestätigte sich dann meine Vermutung: Ein Logeintrag mit fast noch feuchter Tinte ;) War ja klar: Welcher Wanderer läuft schon mit einem Oregon durch die Gegend?
Nachdem ich dann schon wieder halb den Berg runter war, fiel mir siedend heiß ein, dass ich vielleicht noch die Bonuszahl notieren sollte. Also nochmal hoch *keuch*. Der Anstieg dort ist wirklich nicht ohne. Nach diesem letzten Cache machten wir uns nach 9,9km und ca. 4,5 Stunden wieder auf den Rückweg. Der sollte zum Glück viel schneller absolviert sein. Am Ödriegel trafen wir sogar wieder auf die “Wander”-Truppe, die aufgrund der von mir auf dem Hinweg signierten Logbücher mittlerweile auch Lunte gerochen hatte und mich diesmal gleich ansprach: “Du bist nicht zufällig Carsten?” ;) Nach einem kurzen Plausch marschierten wir dann weiter und erreichten ziemlich fertig nach nur 2 Stunden den Parkplatz.

Höhenprofil

Fazit: Kaputt aber glücklich.