USA Roadtrip – Tag 1 – Anreise

Montag, 06. Mai 2013

Hamburg

Nach langer Planung ging es heute endlich los. Um 4:30 Uhr stand unser „Taxi“ vor der Tür und brachte uns nach Hamburg zum Flughafen. Eingecheckt hatten wir bereits online, so dass wir nur noch schnell unser Gepäck aufgeben mussten. Auch wenn es heute mal eine kleine Schlange an der Sicherheitskontrolle gab, brachten wir auch diese schnell hinter uns. Bei der ganzen Technik im Handgepäck hatte ich eigentlich mal wieder eine gesonderte Kontrolle erwartet. So waren wir frühzeitig an Gate C07, an das gerade unser A321 geschoben wurde. Von Hamburg nach Paris ging es dann komplett planmäßig ohne Verspätung.

Paris

Auch in Paris CDG lief alles reibungslos. Nur 40min nach dem Touchdown waren wir bereits am Gate für unseren Anschlussflug nach San Francisco. Nachdem wir immer den Wegweisern in Richtung Terminal 2E Gate M gefolgt waren, saßen wir zwar plötzlich doch in dem Shuttle Bus, den ich eigentlich nicht nehmen wollte, aber ansonsten konnte man sich kaum verlaufen. Die einzige Wartezeit ergab sich an der Passkontrolle zwischen den Terminals, da es hier doch recht voll war. Auf dem Rückflug haben wir dann etwas länger Aufenthalt, da bleibt vielleicht auch Zeit, mal nach dem Fußgängertunnel zwischen Terminal 2E und 2F zu suchen. An Gate 43 hieß es dann noch ein wenig warten. Erstens weil wir doch erstaunlich früh dran waren und zweitens, weil unsere 777-300ER (Registrierung F-GZNJ) noch nicht ganz für uns bereit war.

Der Langstreckenflug

Das Boarding begann erst mit 20min Verspätung, bis zum Abheben war diese dann aber schon auf nur noch 8min geschrumpft. Unsere Sitzwahl erwies sich als goldrichtig, viel besser geht es in der normalen Economy Class in diesem Flugzeugtyp wohl fast nicht. Die Plätze 50 K + L sind einige der wenigen 2er-Reihen im Economybereich der 777-300. Gerade wenn man als Paar reist, ist es doch sehr angenehm, nicht noch eine dritte, fremde Person neben sich zu haben. Die Plätze liegen im Heck, wo das Flugzeug schon etwas schmaler wird, so dass dort keine 3-4-3-Bestuhlung mehr möglich ist, sondern nur 2-4-2. Trotzdem darf sich der Fensterplatz noch über ca. 15cm mehr Armfreiheit freuen, während der Gangplatz gerade in unserer Reihe nach links über sehr viel zusätzlichen Freiraum verfügt, da die Reihe davor noch 3 Sitze hat und die erste 2er-Reihe nur ein Stück nach links versetzt ist. Als Bonus gibt es noch ein extra Ablagefach im dritten Sitz der Vorderreihe.

Mittagessen 1

Kurz nach einem ersten Minisnack wurde dann auch schon das Mittagessen serviert. Als Vorspeise gab es einen vegetarischen Bohnensalat mit Mango-Vinaigrette, bei der Hauptspeise standen Hühnchen mit Chili-Paprika-Soße und Perlnudeln sowie vegetarische Ravioli mit Tomatensoße und Kräutern aus dem mittleren Osten zur Auswahl. Als Nachspeisen wurden ein sehr leckerer Schoko-Brownie sowie Camembert mit Brötchen serviert. Wir entschieden uns beide für das Hühnchen und nach allem, was man so über Flugzeugessen liest, muss ich doch sagen, dass es hier nichts zu meckern gab. Es ist natürlich nicht mit einem frisch gekochten Essen zu vergleichen, war aber trotzdem sehr lecker und mehr als ausreichend, um satt zu werden.

Vor und während des Essens wartete das Onboard-Entertainment-System mit diverser Musik und Filmen zur Unterhaltung auf. Ich habe mir als erstes „Jack Reacher“ angeschaut, nur um nach einer Viertelstunde festzustellen, dass ich das Buch zum Film gelesen habe (deutscher Titel „Sniper“). Und da ich mich so nicht so sehr auf den Film konzentrieren musste, um der Handlung folgen zu können, konnte ich nebenbei diese Zeilen bis hierher tippen. Am Vordersitz befindet sich außerdem ein USB-Anschluss, der eigentlich zum „in-flight download“ von Flughafenplänen und anderen Dingen gedacht ist. Man kann damit aber z.B. auch hervorragend ein iPhone laden (für das iPad scheint die Leistung allerdings nicht auszureichen). Zum perfekten Glück fehlte da eigentlich nur noch WLAN an Bord. Um nachher den Rest des Tages in San Francisco durchzuhalten, werde ich jetzt aber wohl oder übel noch etwas schlafen müssen, auch wenn mich Filme wie „Cloud Atlas“, „Django Unchained“, „Der Hobbit“, „Lincoln“ oder „Skyfall“ schon noch reizen. Aber da ich wohl kaum die 8 Stunden Restflugzeit verschlafen werde, bleibt ja nach einem Nickerchen noch Zeit.

Mittagessen 2

Etwas Schlaf und anderthalb Filme später gab es dann recht kurz vor der Ankunft in San Francisco noch das Abendessen bzw. nach Westküstenzeit noch einmal Mittagessen serviert: Sardinischer Kartoffelsalat mit Hühnchen, Nudelsalat mit geräuchertem Lachs, ein Zitronentörtchen, Camembert und ein Brötchen. Im Gegensatz zur ersten Mahlzeit hat uns diese nicht wirklich überzeugen können. Der Kartoffelsalat war für unseren Geschmack etwas zu sauer und den Salat mit Lachs haben wir gar nicht erst angerührt, da wir beide keinen Fisch essen. Ein Blick auf die umliegenden Passagiere zeigte, dass wir nicht die Einzigen waren.

San Francisco

Immigration line10 Minuten vor der geplanten Zeit landeten wir dann in San Francisco und standen so tatsächlich schon um 13:00 Uhr in der Schlange bei der Einwanderungskontrolle. Die war allerdings nicht ganz kurz und so dauerte es noch weitere 40 Minuten, bis wir mit den Einwanderungs- und Zollformalitäten fertig waren und unser Gepäck in Empfang nehmen konnten. Das wartete dafür aber schon neben dem Gepäckband auf uns und so konnten wir uns direkt auf den Weg zum Hotel machen.