Für den Urlaub hatte ich mir ein (kleines) Ziel gesetzt. Der 12-Tausender-Bonus-Cache GCQ9K0 soll gehoben werden. Bonus-Cache lässt den erfahrenen Cacher natürlich schon aufhorchen: Richtig, da müssen vorher erst noch 14 Caches (wieso auch immer 14 Caches bei nur 12 Tausendern ;) ) gefunden werden. Einige Cacher hatten die Tour wohl tatsächlich an einem Tag absolviert, das war mir dann doch etwas zuviel des Guten. So ging es heute auf die erste Etappe: Räuber Heigl GCPKB1, Mittagstein GCQ9HX, Rauchröhren GCQ9HY und Am Riedelstein GCPPPJ.

Blick vom Kreuzfelsen

Nachdem wir den Blick vom Kreuzfelsen auf die weiteren Tagesziele genossen hatten, ging es auf die Suche nach der Höhle des Räubers. Gar nicht so einfach, wenn man es – als gewohnheitsmäßiger Flachländer – mit der Variante “Luftlinie” versucht. Ist ja gar nicht mehr weit, nur noch 130m. Die sind wir dann auch erstmal wieder abwärts marschiert, nur um nach mehreren Sackgassen festzustellen, dass es hier irgendwie doch nicht weiter geht. Also zurück, wieder hoch zum Kreuzfelsen und doch dem in die ganz andere Richtung weisenden Wegweiser gefolgt. Irgendwann war die Höhle dann tatsächlich noch erreicht und der Cache samt erster Ziffer für den Bonus gefunden.

Wieder am Tageslicht

Es ist aber doch schön, wenn man wieder Tageslicht sieht :)

Nun ging es weiter Richtung Mittagstein. Trotz des optimalen Wetters war verhältnismäßig wenig los. Liegt wohl daran, dass noch keine Schulferien sind. Gerade als ich die Dose am Mittagstein in Händen hielt, rief meine Frau dann aber doch “Achtung, da kommt jemand”, wodurch es dann vor Ort doch nur ein Kurzlog wurde, bevor ich die Dose schnell wieder ins Versteck beförderte. Ziffer Nummer 2 für den Bonus :)

Schönes am Wegesrand

Auch rechts und links des Weges gab es Schönes zu sehen, als wir unseren Weg Richtung Rauchröhren fortsetzten. Meistens war es aber doch angebracht, auf den Weg zu schauen, denn der war streckenweise nicht ganz ohne. Um genau zu sein, hatten wir manchmal Mühe, den Weg überhaupt als solchen zu erkennen ;) Aber dank einiger Wegmarkierungen und dem zuverlässigen Oregon kamen wir über den schwierigen Weg doch an den Rauchröhren an. Das Timing der Ankunft war perfekt: 2 Kletterer waren gerade mit der Begutachtung der Kletterwand in Finalnähe fertig und verließen gerade die Szene. Praktisch für mich, so konnte ich mir gleich die Dose greifen, loggen und die Ziffer Nummer 3 notieren. Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter zur letzten Station des Tages, dem Riedelstein.

Blick vom Riedelstein

Dort angekommen, wurde dann schnell die Dose gesucht (Ziffer Nummer 4 ;) ), um danach die wunderbare Aussicht von ganz oben zu genießen. Der Cache war übrigens mein Achthundertster – ein sehr schöner Jubiläumscache. Nach Pause und Brotzeit auf dem Gipfel machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Immerhin mussten wir noch gute 300 Höhenmeter (zum Glück jetzt bergab) hinter uns bringen – die zwischenzeitlichen Auf- und Abstiege auf dem Weg noch nicht mitgerechnet. Das Höhenprofil sieht schon ganz nett aus.

Höhenprofil

Jetzt bin ich gerade am Planen, wie und von wo wir die weiteren Caches der Serie am Besten angehen. Um sie in einem Rutsch abzuwandern, ist es mir eigentlich doch etwas weit. So läuft es wahrscheinlich noch auf mindestens 2 weitere Etappen hinaus.