Nur ein Ping!

Keine Angst, das Blog ist nicht tot. Es kommt nur gerade alles zusammen: Schreibfaulheit, Sommermüdigkeit und zu viele andere Dinge zu tun, die im Moment Vorrang haben. Aber versprochen: Die Reiseberichte werden noch bis zum Ende der Reise fortgesetzt. Schließlich ist das auch für mich mein persönliches Reisetagebuch. Und da dürfen Las Vegas, Death Valley oder der Besuch auf der USS Midway natürlich nicht fehlen. Also habt einfach noch etwas Geduld, spätestens wenn es wieder kühler wird und die Tage kürzer werden, komme ich sicher auch wieder zum schreiben.

Versuch eines Neuanfangs

Da das Thema Geocaching bei mir in letzter Zeit doch sehr in den Hintergrund gerückt ist, war es auch hier im Blog recht ruhig. Und was hätte ich auch schreiben sollen, was nicht schon in mindestens 54 anderen Geocaching-Blogs geschrieben worden wäre? Die 15. Übersetzung von Change Logs von Firmwareupdates oder GC.com Release Notes braucht niemand.

Um dem Blog wieder etwas Leben einzuhauchen, versuche ich es also mal mit einer neuen Kategorie: Reisen. Die Kategorie bietet sich natürlich an, weil dieses Jahr noch ein etwas größerer Urlaub ansteht und ich so auch gleich für mich selbst ein paar Erinnerungen schriftlich festhalten kann. Auf die Idee dazu haben mich die Reiseberichte von ishtar und datenhamster gebracht, die ich besonders während ihrer Tour durch den Südwesten den USA sehr interessiert gelesen habe, um mir Tipps für meine eigene Planung zu holen. Zu der komme ich dann in einem der nächsten Artikel, sofern mir nicht vorher die Motivation zum Schreiben abhandenkommt. Ich bin das ja gar nicht mehr gewohnt 😉

Kamera gesucht

Ziel: Einen Zeitrafferfilm aus tausenden Einzelaufnahmen erstellen.

Da ich sowieso eine Canon SX230 habe, fiel mir als erste Lösung CHDK ein, das Canon Hacker Development Kit. Also schnell die passende Version für meine Kamerafirmware heruntergeladen, das passende Skript (SevenUp) dazu und schon laufen die Intervallaufnahmen. Zumindest in der Kleinserie.

Denn damit kommen wir zu meinem Problem: Wie regele ich das mit der Stromversorgung über einen längeren Zeitraum? Geplant sind Aufnahmen über einen Zeitraum von bis zu 6 Stunden, möglicherweise auch noch länger. Da wird mich der Akku erfahrungsgemäß schon nach einem Bruchteil der Zeit im Stich lassen und ständiges Wechseln ist auch keine Option. Es gibt zwar ein Originalnetzteil für die Kamera, aber was Canon sich dabei gedacht hat, wird sich mir wohl nie erschließen. Die SX230 hat keinen gesonderten Anschluss für das Netzteil, sondern man behilft sich anscheinend mit einem Adapter, der statt des Akkus eingesetzt wird. Und auch wenn ich es noch nicht live gesehen habe, kann das eigentlich nur mit geöffneter Batteriefachklappe funktionieren. Das hat dann aber den unschönen Nebeneffekt, dass sich die Kamera nicht mehr auf ein Stativ montieren lässt. Für mein Vorhaben also ein K.O.-Kriterium.

Ich suche jetzt also eine Kompaktkamera (so klein wie nur möglich), die entweder von Haus aus unlimitierte Intervallaufnahmen unterstützt oder die sich z.B. mit einem Hack wie CHDK dazu überreden lässt. Weiterhin sollte sie SD-Karten nutzen und einen externen Stromanschluss haben (für den es vorzugsweise ein Netzteil mit Zigarettenanzünderanschluss gibt). Alles andere ist fast nebensächlich. Wer da einen Tipp hat, kann ihn gerne in den Kommentaren hinterlassen. Oder hat vielleicht sogar jemand noch eine passende Kamera und will sie loswerden (müsste aber schon noch mehrere 10k-Auslösungen aushalten)?

Das Oregon und der Pulsgurt

Heute kam mal wieder ein Päckchen mit dem Inhalt einer kürzlich gewonnenen Ebay-Auktion. Zeitlich passend, mit -5°C gingen die Temperaturen heute morgen immerhin schon wieder langsam Richtung Frühling (naja, zumindest im Vergleich zu den letzten Tagen). Zeit also, sich langsam auf den Umstieg vom Heimtrainer auf das richtige Fahrrad vorzubereiten. Und um auch unterwegs immer eine optimale Trainingsüberwachung zu haben, sollte das Oregon dafür jetzt einen passenden Pulsgurt bekommen. Einen Polar-kompatiblen Brustgurt hätte ich vom Heimtrainer schon gehabt, aber Garmin muss bei der Funkübertragung ja mal wieder sein eigenes Süppchen kochen, so dass dieser nicht mit dem Oregon funktioniert. Schlimmer noch: Sie kochen offenbar sogar 2 Süppchen, was mir bis heute leider noch nicht aufgefallen war. Der Forerunner-Pulsgurt von Ebay ist nämlich leider doch nicht mit dem Oregon kompatibel, weil es sich um einen Gurt vom Forerunner 301 handelt (hatte der Verkäufer auch korrekt vermerkt, dem ist da also kein Vorwurf zu machen). Und der verwendet anscheinend noch wieder einen anderen Standard als die aktuelleren Modelle. Leider werden auf der Homepage bei den kompatiblen Produkten zum Pulsgurt leider nur Garmin-Modelle angezeigt, die noch produziert werden (selbst mein Oregon 300 taucht da nicht mehr auf). Dumm gelaufen für mich.

Wer also einen Pulsgurt für einen Forerunner 301 sucht, kann sich gern bei mir melden. Und wer einen Pulsgurt für ein Oregon loswerden will natürlich auch 😉

Layout-Experimente

Nachdem ich zufällig über die Child Themes von WordPress gestolpert war, habe ich mich mal hingesetzt und versucht, meine eigenen Änderungen im Template auf diesem Wege umzusetzen. Nach leichten Startschwierigkeiten ging das dann auch recht gut, wie man ja sehen kann. Im Zuge der Umstellung habe ich auch noch ein paar Kleinigkeiten verändert und mal wieder ein neues Headerbild spendiert. Wenn das Wetter draußen schon so trüb ist, soll wenigstens hier ein wenig Urlaubsstimmung aufkommen.

Kescherbande goes Twitter

Es ist noch nicht lange her, da habe ich noch gesagt, Twitter braucht kein Mensch. Nachdem aber Anfang des Monats das Rechenzentrum mit den Groundspeak-Servern brannte und die Informationen aus erster Hand per Twitter über den großen Teich kamen, habe ich angefangen, diese Meinung zu überdenken. Als dann in den letzten Tagen immer häufiger in anderen Blogs interessante Beiträge auftauchten, die ihren Ursprung in Twitter hatten, wollte ich mir das jetzt doch mal selbst anschauen. Eigentlich ja erstmal nur ganz passiv lesend, aber der Vorsatz hatte sich ganz schnell von selbst erledigt. Mal schauen, wie das so weiter geht.

Kescherbande@Twitter

ePetition gegen Internet-Sperren

Das Thema hat mit meinen eigentlichen Blog-Themen zwar nichts zu tun, ist dafür aber um so wichtiger: Die von unserer Familienministerin geplante Kinderporno-Sperre. Auf Details möchte ich hier gar nicht eingehen, dazu gibt es an anderer Stelle genug zu lesen:

Um gegen die geplanten Sperren zu protestieren, gibt es eine ePetition, auf die ich jeden Leser mit diesem Artikel noch einmal aufmerksam machen will. Sollte es zu den geplanten Sperren kommen, steht jeder Internetnutzer quasi schon mit einem Bein im Knast. Nutzer von URL-Verkürzern (tinyurl etc.) eigentlich sogar mit beiden Beinen, weil sie nicht einmal wissen, wohin die Kurzl-URL tatsächlich verlinkt, die sie auf die Stopp!-Seite geleitet hat.

Als ich vor knapp 2 Tagen die Petition mitgezeichnet habe, waren es erst knapp 2000 Mitzeichner. Jetzt sind es bereits gut 30000. Damit sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit der Petition befassen muss, werden 50000 Unterschriften benötigt. Wer es nicht bereits getan hat, kann also noch seinen kleinen Teil dazu leisten, den Internetzugang in Deutschland weiterhin zensurfrei zu halten und einen schleichenden Einzug chinesischer Verhältnisse im Keim zu ersticken.

Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009

Spam-Blocker

Da die Anzahl der Spam-Kommentare in den letzten Tagen extrem angestiegen ist, habe ich jetzt mit dem Plugin WP-SpamFree etwas aufgerüstet. Falls jetzt jemand Probleme hat, einen Kommentar abzugeben, möge er sich bitte per Mail bei mir melden. Die Adresse findet sich im Impressum.

CoolIris-Support

Geocaching.com unterstützt jetzt CoolIris in der Bildergalerie. Das Plugin, um diesen Service nutzen zu können, findet man hier. Ich bin der Meinung, mir das Plugin vor längerer Zeit schon mal installiert, es damals aber wieder verworfen zu haben, weil man sich zur Nutzung bei einer weiteren Seite registrieren musste. Entsprechend überrascht war ich, als es diesmal mit dem Download getan war und keine Registrierung notwendig war.

Zum Betrachten von Bildergalerien ist dieses Tool jedenfalls wärmstens zu empfehlen. Daher habe ich mal nach einem Weg gesucht, die hier im Blog integrierte Gallery2 auch mit CoolIris-Support auszustatten. Ein wenig Googlen ergab, dass diese Funktionalität mit der nächsten Version (2.3) kommen soll. Noch ein wenig mehr Googlen brachte mir diese Anleitung, mit der sich ein passender RSS-Feed für CoolIris auch in der aktuellen Version problemlos einrichten ließ. Viel Spaß damit!

Kleiner Hinweis zum Schluß: Da die Feeds dynamisch aufgebaut werden, kann es schon mal ein paar Sekunden dauern, bevor die Daten bereitstehen und vom CoolIris-Browser-Plugin genutzt werden können.